Ackerschachtelhalm (Schachtelhalm, Zinnkraut)

M. Großmann / pixelio.de
M. Großmann / pixelio.de

Vor ca. 400 Millionen Jahren war der Schachtelhalm so groß wie ein Baum und bevölkerte riesige Wälder. Die Heilpflanze selbst trägt keine Blüten, sondern vermehrt sich durch Sporen. Im Frühjahr erscheint sie als blass gelbliche stengelartige Pflanze, die nach kurzer Zeit verschwindet. Später wachsen dann grüne Sommertriebe, die man früher gerne zum Putzen von Metall verwendete, woher sich auch der Name Zinnkraut ableitet. Schachtelhalm enthält sehr viel Kieselsäure und wird bei Nierenkrankheiten und einem schwachen Bindegewebe eingesetzt. Es lindert außerdem Harnwegsinfektionen und hilft bei Leiden wie Blasenschwäche, häufigem Harndrang oder Inkontinenz.

Quelle:
medicalpress.de
heilkraeuter.de